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Mittwoch, 4. März 2009

[Update 2] Berichterstattung in RTL Explosiv

In den nächsten Tagen wird es zu der Problematik "Mattisburg" und dem weiter unten beschriebenen FR-Artikel "Der verlorene Sohn" einen Beitrag im RTL-Format "Explosiv" geben. Ein genauer Sendetermin steht noch nicht fest. Frühestens kann jedoch am Donnerstag, den 05.03.2009 damit gerechnet werden.

Update:
Es wurde nicht über den FR-Artikel berichtet, sondern über den Fall "Lea-Marie", der ganz Deutschland bewegt. Im Hinblick auf eine Mitarbeiterin des Jugendamtes, die sich in diesem Fall durch die Nichterfüllung Ihrer Pflichten strafbar machte und verurteilt wurde, erläuterte man am Beispiel des Kinderheims Mattisburg, dass die deutschen Jugendämter oft überlastet sind und teils nicht interessiert genug arbeiten. Es wurde die Aussage getroffen, dass das Jugendamt über einen Zeitraum von zwei Jahren trotz unzähliger Hinweise von Praktikanten, Angestellten, Lehrern und vielen anderen Personen untätig blieb. Wir können dies dank umfangreicher Zeugenaussagen und Unterlagen, die diese Untätigkeit umfassend dokumentieren, bestätigen. Allerdings dürfte es sich um einen längeren Zeitraum handeln als lediglich zwei Jahre.

Update 2:
Eine Aufzeichnung der Sendung kann man sich hier in den nächsten 7 Tagen kostenlos ansehen.

Montag, 9. Februar 2009

Pressebericht vom 07.02.2009

Am 07.11.2009 war in der Frankfurter Rundschau von dem Schicksal eines kleinen Jungen zu lesen, der seit längerem in der "Mattisburg" untergebracht ist. Es dreht sich um ein Kind, das unter nebulösen Umständen seiner Familie entzogen worden sein soll.

Lesen Sie den Artikel hier.

In der Kolumne wird außerdem angesprochen, dass der rechten Hand von Kurt Z., Martin K., noch immer die Heimleitung obliegt. Es schockiert uns zutiefst, denn gerade K. war mutmaßlich fast genauso tief in sämtliche rechtswidrige Handlungen involviert wie Z. selbst. So soll er beispielsweise die fragwürdigen "pädagogischen" Methoden von Z. unterstützt haben. Auch ignorierte er als pädagogischer Leiter des Kinderheims vehement die von seinen Mitarbeitern angebrachte Kritik, Verbesserungsvorschläge oder warnende Hinweise(u.a. im Fall einer nicht gesichterten Baustelle auf dem Gelände des Heims oder unzureichender Medikation). Lesen Sie dazu auch die in diesem Blog veröffentlichen Unterlagen zu unserer zivilrechtlichen Klage. Bei Problemen mit dem Download unterstützen wir Sie gern. Setzen Sie sich dann bitte per E-Mail mit uns in Verbindung.



Freitag, 14. November 2008

14.11.2008: Eine neue Heimleiterin und alte Seilschafter

Wie uns bekannt geworden ist, gibt es eine (hoffentlich) gute und eine schlechte Neuigkeit rund um die Vorfälle in der "Mattisburg".

Es wurde eine vermutlich externe Person zur Heimleiterin bestellt. Wir hoffen, dass es sich dabei um einen vertrauenswürdigen Menschen handelt, der nicht in die Fußstapfen von Kurt Z., Martin K., Bettina H. und Eckehardt S. treten wird. Wir wünschen Ihr alles Gute für die schwere Nachfolge, die sie in diesem Fall antritt.

Ganz und gar unerfreulich soll unseren Informationen zufolge allerdings eine kürzlich veranstaltete Vorstandswahl ausgefallen sein. Moritz L. und Ramona T. sollen in den Vorstand des Trägervereins gewählt worden sein. Moritz L. im Anschluss zum Geschäftsführer bestellt.

Gegen Herrn L. und Frau T. wird seitens der Staatsanwaltschaft mutmaßlich ermittelt. Die beiden Personen haben zum Einen nichts gegen die sexuellen Annäherungsversuche des Herrn Z. gegenüber einer 21-jährigen betreuten unternommen, obwohl diese ihnen bekannt waren. Auf der anderen Seite hielten sie sich während ihrer Arbeitszeit nicht zurück, "plakative Zärtlichkeitsbekundungen" vor den betreuten, teils durch schweren Missbrauch traumatisierten Kindern zur Schau zu stellen, während derer die beiden Erzieher sich küssten und anzüglich berührten. Bitten der Kinder, dies zu unterlassen, wurden sowohl ihrerseits als auch seitens der damaligen Vorstandsmitglieder schlicht ignoriert.

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Altes System besteht scheinbar trotz Auflagen der Ämter

Wie uns aus verschiedenen Quellen zugetragen wird, bewegen sich alle bisher negativ aufgefallenen Vorstandsmitglieder und Mitarbeiter nach wie vor auf dem Gelände des Kinderheims Mattisburg.

Kurt Z., angeblich zurückgetretener Geschäftsführer des Heims, hat nach Angaben mehrerer Personen einem Betreuten mit Kündigung seines Vertrages mit der sozialpädagogischen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft in der Mattisburg gedroht. Sollte dieser Betreute die durch Z. mutmaßlich sexuell genötigte junge Frau besuchen, so würde dies das Ende seiner Betreuung in Schlatkow nach sich ziehen.

Es drängt sich uns der Verdacht auf, dass die Ämter sich auf eine wenig fruchtbare Kompromisslösung mit den Vorständen und Mitarbeitern des Kinderheims eingelassen haben - wie das übrigens bereits in der Vergangenheit der Fall war.

Freitag, 26. September 2008

Wer wir sind und worum es uns geht

Wir sind eine Initiative, bestehend aus sozial engagierten Bürgern und ehemaligen Erziehern der "Mattisburg". 

Einige Erzieher des Kinderheims Mattisburg haben Missstände wie Betrug, Veruntreuung von Staatsgeldern und Kindeswohlgefährdung aufgedeckt, die die Heimleitung und der Vorstand dieses Kinderheims zu verantworten haben. Da die innere Struktur der Einrichtung einen sektenartigen Führungsstil hat und somit erheblicher Druck auf kritische Stimmen ausgeübt wird, war es den Erziehern nicht möglich, die Missstände innerhalb der Einrichtung  zu beseitigen.

Sie haben sich deshalb im frühen Sommer 2008 mit Freunden und Bekannten zusammengeschlossen, und diese Initiative ins Leben gerufen.

Wir möchten Sie auf dieser Seite darüber informieren, was wir bereits unternommen haben und noch unternehmen werden, um die Heimleitung und den Vorstand zur Verantwortung zu ziehen und das Wohl der Kinder in der Zukunft sicherzustellen.